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Was ist Content Marketing, und was bringt es mir?

Der Begriff “Online-Marketing” ist inzwischen weit verbreitet und gleichzeitig wissen die Leute überhaupt nicht wovon sie reden. Ganz im Gegenteil, umso weiter man in das Thema einsteigt umso mehr Fragen ergeben sich: Was bringt mir eigentlich Online-Marketing, für welches Unternehmen ist das was? Wie kann ich dadurch mehr Kunden generieren oder wie kann ich dadurch bessere Mitarbeiter finden?

All das sind Punkte, die ich jetzt hier einmal ansprechen möchte. Ich freue mich auf jeden Fall, dass Sie hier am Start sind.

Warum machen wir das Ganze?

Eben, bevor ich angefangen habe zu schreiben, habe ich noch einen Schluck Wasser getrunken.
Vielleicht haben Sie auch gerade ein Glas Wasser vor sich und sie stellen fest, jeder verkauft eigentlich nur Wasser, oder? Alle haben die gleichen Sorten, mit Sprudel, ohne Sprudel, ein bisschen Sprudel, mittel, still, was auch immer. Im Grunde genommen verkaufen alle Wasser, verkaufen alle das gleiche Produkt. Immer wenn man das gleiche verkauft, ist man extrem vergleichbar und dann hat man ein Problem. Man kann nicht einfach so mehr Geld verdienen, weil man durch die Vergleichbarkeit nicht ohne weiteres die preise diktieren kann. Und wenn man mehr verkaufen will, dann geht das meistens sogar nur mit einem niedrigeren Preis.
Deshalb ist das Ziel aufzufallen wie im Wasser die Haifischflosse! Darum nenne ich das Modell Peak, das englische Wort für Spitze. Wir müssen versuchen, spitze zu werden, damit wir auffallen. Alle verkaufen Wasser und wir verkaufen The Queen of Table Waters. Das ist unser Ziel.

PEAK

Peak ist ein Modell, das ich definiert habe. PEAK ist eine Abkürzung für vier entscheidende Worte:

P steht für Positionierung
E steht für Einzigartigkeit
A steht für Aufmerksamkeit
K steht für Kontakt

Das sind die vier Komponenten für das richtige Rezept, für Branding und Aufmerksamkeit, damit Sie spitze werden. Den genau darum geht es heute. Viele Unternehmen kennen das Problem, wie auch ich noch vor einigen Jahren. Ich habe 2009 eine Filmproduktion gegründet, denn ich hatte einen großen Kunden und ich dachte in dem Moment, es gibt nur noch einen Weg, nämlich bergauf. Und viele Unternehmen machen genau in dem Moment den entscheidenden Fehler und denken, das würde immer so weitergehen. Sie denken, sie müssen nur darauf warten, dass wieder so ein Kunde herein kommt. Es wird nicht systematisiert und es ist nicht berechenbar. Das ist leider keine gute Strategie.
Das Sprichwort sagt: „In guten Zeiten geht es allen gut und in schlechten nur den Besten.“ Deshalb muss man sich natürlich heute bewusst sein, wenn es einem noch gut geht, dass man Assets bildet, Vermögenswerte aufbaut oder generiert und sich schon mal nach Neuerungen umsieht. Nur so kann man auch in schlechten Zeiten überleben.
„Ach, die neuen Zeiten ,um Gottes Willen, früher war alles besser.“ Das nutzt alles nichts. Das hat noch niemandem geholfen, auch nicht den Webern die damals beim Weber-Streik streikten. Der Fortschritt ist unaufhaltbar und deshalb muss man sich damit auseinandersetzen und arbeiten.

 

Positionierung

Wir kommen als erstes zum P. Positionierung, wo steht eigentlich das Unternehmen? Die eben schon angesprochene Filmproduktion hatte das entscheidende Problem, es hatte keine Positionierung. Mein Slogan war damals „Wir machen Filme“. Im Grunde genommen wir machen alles, Hauptsache, wir kriegen einen Auftrag. Vielleicht kennen Sie das auch von Ihrem Unternehmen. Es ist leider teuflisch.

Man hat zwar ein breites Angebot aber wird in keinem Gebiet als Experte wahrgenommen. Deshalb empfehle ich für die Positionierung das folgende Schaubild.

PEAK-Modell by Dave Brych

Wenn man sich vorstellt, dass ist der Markt auf dem ich etwas platzieren möchte. Und ich gehe so in den Markt und positioniere mich sehr spitz. Wir gehen spitz in den Markt und dann können wir im Nachgang den Kunden immer noch mehr anbieten.
Vielleicht kennen Sie das internationale Wort für Windel, “Pampers”. Ich war mal Bulgarien und ich brauchte Windeln für meinen damals noch sehr kleinen Sohn. Und dann bin ich da in Bulgarien in einer Apotheke gegangen, weil es in Bulgarien in Apotheke Windeln zu kaufen gibt. Dementsprechend waren auch die Preise. Und vor allem wurden die auch einzeln verkauft, aber das nur am Rande. Ich wusste natürlich nicht was Windel auf bulgarisch heißt, also habe ich einfach gesagt: „Pampers, ich brauche eine Pampers.“ Und das wurde natürlich sofort verstanden, weil Pampers positioniert ist für Windeln. Aber Pampers verkaufen nicht nur Windeln, sie verkaufen auch Feuchttücher, Cremes, Wickelunterlagen, sogar Kinderkleidung, Socken und so weiter. Diese Marke hat ein gewisses Vertrauen, so dass letztendlich alles damit verkauft werden kann. Natürlich nur innerhalb einer Zielgruppe. Also Pampers verkauft jetzt keine Autoreifen, aber das verdeutlicht das Prinzip der Positionierung sehr gut.

Wenn man sich positioniert, dann ist das Ziel, dass man letztendlich fast eine Art Synonym wird mit der Marktposition. Meine Filmproduktion damals war überhaupt nicht positioniert. „Wir machen Filme“ heißt wir machen alles und das ist eine schlechte Positionierung. Da gibt es 20.000 andere, die das auch machen. In Ihrer Branche sieht das wahrscheinlich nicht anders aus. Deshalb extrem wichtig, dass man da so vorgeht.

 

Einzigkartigkeit

Der nächste Buchstabe vom Wort PEAK ist das E. Das E steht für Einzigartigkeit. Einzigartigkeit so wie meine Handschrift, die kann man sich auch gut merken. Im englischen würde man sagen der USP(unique selling proposition).

Der USP ist eine Besonderheit, die Sie hervorhebt. Es kann alles mögliche sein, eine Eigenschaft, wie ein anderes Material, ein anderer Griff, etwas Längeres, etwas Größeres, etwas Kleineres, etwas Leichteres. Es könnte auch ein Verfahren sein, das besonders ökologisch ist, es ist besonders nachhaltig oder Ähnliches. Es könnten auch ganz andere Sachen sein, auf die man erst mal gar nicht so kommt. zum Beispiel die Verpackung, auch solche Themen sollte man im Kopf behalten. Manchmal ist die Verpackung sehr viel entscheidender als der Inhalt.

Eine Möglichkeit für die Einzigartigkeit kann auch zum Beispiel der Preis sein und ich rede jetzt nicht davon, einfach nur den billigsten Preis anzubieten. Ich erzähle Ihnen dazu eine kurze Geschichte: Ich hab bei einem Event mit einem Weinhändler gesprochen und er sagte: „Ja, ich habe dieses Problem, ich bin ein großer Winzer und Weinhändler. Ich habe auch die großen Supermarkt-Ketten, die ich beliefere, aber die diktieren mir immer die Preise und da krieg zu wenig für eine Flasche Wein.“
Die Supermärkte verkaufen die Flasche zum Preis von sagen wir mal 4,90€. Er möchte gerne mehr, aber sie zahlen ihm nicht mehr. Innerhalb des Sortiments im Supermarkt gibt es ja auch sehr viele Weine. Da ist es schwer aufzufallen. Dann habe ich zu ihm gesagt: „Was hältst du davon, wenn du einfach einen Wein einführst für 85 Euro?“ Er war schockiert, denn das geht ja gar nicht. Wie soll er das ein rechtfertigen? Und er meinte dann auch, die Leute kaufen das nicht. Es spielt erstmal keine Rolle ob der teure Wein gekauft wird oder nicht, aber der Preis signalisiert etwas. Denn der Name des Weins wird auf einmal mit einem extrem anderen Preis in Verbindung gebracht.

Dann erhöht man den Preis der Flasche Wein von 4,90€ auf 8,90€. Die Leute denken dabei an den 85€ Wein und erzählen dann Zuhause, dass sie zwar nicht die teure Flasche genommen haben, aber dass das die gleiche Marke ist. Es geht überhaupt nicht darum die teure Flasche zu verkaufen. Das zum Thema Einzigartigkeit.

 

Aufmerksamkeit

Also nochmal zur Wiederholung, das P steht für Positionierung, das E steht für Einzigartigkeit und das A steht für Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist ein extrem wichtiges Thema, denn das beste Produkt nützt nichts, wenn es niemand kennt. Deshalb muss man sich überlegen, wie man in die Aufmerksamkeit kommen kann.
Eine Möglichkeit für Aufmerksamkeit ist PPC (pay per click). Das kann Werbung auf Facebook, YouTube, Instagram oder auf Google sein. Das sind so die gängigsten Kanäle. Dabei schalten wir Werbung in verschiedenen Formen, wie Fotos oder Videos.
Es gibt unterschiedliche Ziele eine solche Kampagne. Zum Beispiel Grundsätzlich eine Bekanntheit zu erregen, um eine Zielgruppe ausfindig zu machen. Oder zum Beispiel die Conversion zu einem Leed, also einem Kontakt oder Termin oder Verkauf. Ich möchte jetzt nicht zu tief einsteigen, aber grundsätzlich sind das natürlich alles Möglichkeiten, die mit PPC in Verbindung stehen. Für diese ganzen Themen braucht man letztendlich natürlich auch Zielseiten mit Content.

Man kann nicht immer direkt das Produkt bewerben. Das funktioniert in den wenigsten Fällen. Kommen wir auch zum nächsten großen Baustein für Aufmerksamkeit und das wäre das Thema SEO, also Suchmaschinenoptimierung. Ein Blog zum Beispiel also eine Website, die mit Inhalten gefüllt ist. Diese Inhalte sind in erster Linie da, die Roboter von Google, diese Texte finden und entsprechend in den Suchergebnissen ranken. Ganz einfaches Beispiel: Ich suche ein Rezept für Butterkuchen und auf Ihrer Webseite ist das Rezept zu finden. Also klicke ich auf den Link und lande bei ihrem Content, dem Rezept. Dann erfahre ich auf dieser Seite Ihrem Küchengerät, mit dem man sehr gut Butterkuchen backen kann. Und vielleicht kaufe ich das Küchengerät jetzt.

Der nächste Baustein, wäre ein YouTube-Format oder ein Podcast. Das sind das sind zwei Wege, die unheimlich effektiv sind, um Aufmerksamkeit zu generieren. Die Kanäle kann man sehr preisgünstig bespielen und besitzen ein riesiges Publikum. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Es gab ja noch nie die Möglichkeit, dass man sein eigenes Fernsehformat etabliert, sein eigenes Radioformat etabliert und das dann regelmäßig an zig tausende, zehntausende, hunderttausende Menschen ausspielt.

Unser 5 IDEEN Youtube-Kanal hat alleine fünf Millionen Aufrufe und über 71.000 Abonnenten. Mit unseren anderen Kanälen haben viele hunderttausend Zuschauer jeden Monat, teilweise 10.000 Zuschauer am Tag. Das ist wirklich enorm und die Themen gehen nicht aus. YouTube gehört zu Google, also zu Alphabet und ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Das heißt, wenn man was bei Google sucht, dann landet man bei vielen Ergebnissen auf YouTube. Deshalb ist YouTube ein sehr großer Hebel, in seiner Zielgruppe bekannt zu werden.

Entsprechend an den Möglichkeiten und den Zielen eröffnet sich jetzt die Strategie. Im Podcast haben wir ein anderes Konsumverhalten, das kann ich jetzt im Detail nicht alles ausführen. Aber kann sich so vorstellen, dass man im Podcast nicht so durchzappt wie bei YouTube und wir eine andere Zielgruppe erreichen. Bei YouTube sind die Zuschauer eher etwas jünger, zwischen 20 und 35. Aber wir haben auch ganz viel Publikum bis 65. Der durchschnittliche Podcasthörer ist ca 35-45 Jahre, männlich und Apple-Nutzer. Das liegt einfach daran, dass Apple die Podcast-App vorinstalliert hat und im Grunde genommen Apple den ganzen Podcast-Trend erfunden hat oder in der großen Masse etabliert hat.

Der Content ist bei den meisten Unternehmen da. Einige denken: „Worüber soll ich denn reden? Was kann ich denn nur tun? Bei mir ist es gar nicht interessant.“ Das habe ich schon oft gehört, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass es noch nie ein Problem war, Themen zu finden. Ganz im Gegenteil. Es ist wie bei dem Fisch im Wasser. Der ist schon so lange im Wasser unterwegs, dass er das Wasser um sich herum gar nicht mehr wahr nimmt. Wenn man von außen auf die Unternehmen schaut merkt man, dass es Millionen von interessanten Themen gibt. Ich weiß, wovon ich spreche. Einer unserer Kunden ist eine mittelständische Spedition aus Hamburg, die mit Containerlieferungen disponiert im Hinterlandverkehr. Also kein besonders sexy Thema würde man denken. Aber es ist eine riesige Branche. Transport und Logistik und da haben die sich positioniert. Und zwar mit ihrem Content auf YouTube und im Podcast. Sie sind damit extrem erfolgreich und sehr bekannt in dieser Branche. Es können natürlich noch weitere Instrumente dazu kommen. Artikel, die man schon für Print oder für Text aufgebaut hat, kann man recyclen für YouTube oder für Podcast.

 

Genauso andersrum, man könnte auch Interviews transkribieren und als Text wieder verwenden. Es ist vieles Möglich. Man kann auch Videoausschnitte aus YouTube für Facebook-Werbung nutzen. Wir haben letztendlich eine Art Kreislauf. Dadurch wird es immer komplexer, man braucht auch eine Übersicht, man muss das Material archivieren und man muss es natürlich auch effektiv durchziehen.
Wenn ich jetzt jede Woche ein Format produziere, es spielt jetzt erstmal keine Rolle ob es YouTube, Podcast oder ein Blog ist, muss es ja jemand machen. Man da nicht so vor, dass man sagt: „Mensch, ja, heute ist ja wieder Mittwoch und ich überlege mir jetzt mal, was ich heute wohl für Video mache.“ Sondern wir planen das mit einem Redaktionsplan und produzieren effektiv für den Kunden. Zum Beispiel machen wir für einen Kunden, der wöchentlich YouTube veröffentlicht, mindestens acht Folgen an einem Tag. Das sind gerade mal sechs Drehtage im Jahr und haben das komplette Jahr YouTube produziert. Natürlich ist jeder im Unternehmen in seinem Job beschäftigt und hat nicht die Zeit, sich jetzt um YouTube zu kümmern. Und deshalb müssen wir auch darauf Rücksicht nehmen.

Ein weiteres Beispiel, für das wir auch sehr bekannt sind. Frog Motion steht ja für geilen Content und das besteht hauptsächlich aus vier Säulen: YouTube, Podcast, Blogs und gedruckte Bücher. Ich bin vielen bekannt durch meine Bücher. Mein erstes Buch heißt „Kopf schlägt Potenzial“. Mein zweites Buch ist Das Umsetzerbuch “FANG AN!”. Ein Buch ist ebenfalls eine geniale Möglichkeit für Content, für Aufmerksamkeit und vor allem um sich zu positionieren. Woran liegt das? Bücher genießen ein hohes Vertrauen. Bücher hat man Zuhause in seinem Bücherregal, man kann sie weitergeben und macht sich Notizen darein. Büchern ist wirklich sehr nahe. Und wir verbinden mit Büchern eine gewisse Expertise. “Autorität kommt von Autor.”
Wenn es in Ihrer Branche noch keinen gibt, der zu dem Thema ein Buch geschrieben hat, dann müssen Sie es tun. Als First Mover da hineingehen und Sie positionieren sich ganz automatisch. Ich sehe es in hunderten Branchen, dass da Möglichkeiten bestehen. Es egal, ob es jetzt ein Buch ist, YouTube-Kanal oder ein Podcast. Es lohnt sich, da hineinzugehen und das Feld mit seinem Namen zu besetzen, quasi seine Fahne in den Mond zu stecken. Und so kann man sich sicher sein, dass man die Aufmerksamkeit bekommt.

 

Kontakt

Ich wiederhole noch mal kurz: PEAK: P steht für Positionierung, E steht für Einzigartigkeit und A steht für Aufmerksamkeit. K steht für Kontakt. Der Kontakt ist sehr wichtig.
Im Online-Marketing “schwimmen” Millionen von “Fischen” durch die Gegend. Auf Facebook, YouTube und den anderen Kanälen sind Millionen von Usern. Und wir wollen die ausfindig machen, die sich für Ihr Thema, für Ihr Projekt oder Ihr Produkt interessieren. Wir müssen die User filtern und dafür müssen wir natürlich unsere Zielgruppe kennen. Wir haben dazu gewisse Möglichkeiten, die wir nutzen sollten. Eine der Möglichkeiten sind Pixel oder auch Cookies genannt. Das bedeutet, jeder Besucher auf Ihrer Webseite, der ist durch diesen Cookie und diesen Pixel mehr oder weniger bekannt. Er ist nicht tatsächlich bekannt, dass wir jetzt den Namen und die Adresse haben, aber wir haben eine Zielgruppe, die gespeichert ist. Zum Beispiel bei Facebook oder bei Google, auf die wir zurückgreifen können, von der wir Daten beziehen können. Diese Zielgruppe können wir dann mit Werbung bespielen. Wir können sagen, allen Besuchern meiner Internetseite zwischen dem und dem Datum, möchte ich gerne das und das zeigen. Ohne, dass man genau weiß, welche Personen das waren. Das ist sogenanntes Retargeting, das haben Sie wahrscheinlich selbst schon erlebt. Sie schauen sich irgendein Produkt auf Amazon an und auf einmal ist Facebook voll damit.

Wir können auch die Interaktion tracken. Zum Beispiel bewerben wir ein Video und schauen wer darauf reagiert hat. Wer hat es zu 50 Prozent angeschaut, wer hat es zu 100 Prozent angeschaut oder wer hat es sogar noch geteilt? Und daraus ergibt sich natürlich eine besondere Zielgruppe, die anscheinend Interesse an diesem Video hatte und somit zu unserer Zielgruppe gehört. Das Video wird natürlich entsprechend dafür konzipiert.

Man versucht die Kontakte direkt zu sammeln. In dem sie sich für etwas kostenloses in ein E-Mail Formular eintragen. Das muss nicht nur zum Verkauf sein, sondern kann auch zum Recruiting, also um Mitarbeiter zu finden, sein. Wenn ich jetzt entsprechend ein Video habe und ich merke, jemand interessiert sich dafür, kann ich auch Stellenausschreibungen bewerben. So kann man sehr günstig und effektiv neue Mitarbeiter finden.

Durch die Präsenz bekommt man Aufmerksamkeit von guten Leuten. Auch von welchen die bereits einen Job haben. In den Stellenanzeigen erreicht man im Gegensatz dazu nur die Leute, die Arbeitslos sind. Den die meisten guten Leute sind bereits in einem Arbeitsverhältnis. Diese zu erreichen ist wesentlich interessanter als “nur” Arbeitslose. Das ist wesentlich zielführender und günstiger als Zeitungen oder irgendwelche Recruiting-Plattform.
Wir müssen hier versuchen, mit dem Interessenten auf seiner Reise bis er unser Kunde wird, in Kontakt zu treten. Das kann über E-Mail sein oder über einer der verschiedenen Messenger. Und wenn man dann den Kontakt hat, dann möchte man natürlich mit dem Kontakt auch sinnvoll arbeiten. Da kommen wir gleich zum nächsten Kapitel im Online-Marketing.
Aber das war erstmal das PEAK-Modell. PEAK, Positionierung, Einzigartigkeit, Aufmerksamkeit und Kontakt.

 

Funnel

Kommen wir zum Funnel. Funnel ist das englische Wort für Trichter. Viele haben schon davon gehört dass man ein Funnel aufbauen sollte. Aber ein Funnel ist im Grunde genommen kein Bauteil, das man einfach so kauft in einem Karton. Der Funnel ist viel mehr wie Dein Motor, ein Funnel ist ein System. Ein System um die User herauszufiltern, die Kunde werden. Dieses System besteht aus vielen verschiedenen Komponenten, die wir einsetzen.

Dafür nutzen wir zum Beispiel Internetseiten, dazu kommen E-Mail-Kampagnen und Ads. Das ist der Grund Strang den wir in alle Richtungen erweitern können. Also irgendwoher kommt der Traffic. Wie oben beschrieben sind die Hauptkanäle Werbung, SEO, YouTube, Blog und Bücher. Der Traffic kommt auf Deine Website. Wie muss die Website aufgebaut sein, damit ich einen entsprechenden Effekt habe? Und gibt es unterschiedliche Seiten, die unterschiedliche Zwecke erfüllen müssen?
Das eine werden Image-Seiten, also Seiten, auf denen sich ein Unternehmen vorstellt. Image-Seiten kennt jeder und hat jeder. Da ist das Unternehmen mit Fotos und Mitarbeitern, über uns, mit Referenzen, vielleicht noch mit einem Gästebuch und so weiter vertreten.

Die Seiten sehen zwar hübsch aus, sind aber meistens nicht zielführend für einen Verkauf oder eine Termingenerierung. Dazu gibt es die zweite Art von Seiten: Die Sales-Page. Eine Sales-Page ist eine Seite, die keinen anderen Weg zulässt, als diesen vordefinierten Weg. Natürlich gibt es auch ein Link zum Impressum und zum Datenschutz, aber sonst nichts was ablenkt. Da werden keine Mitarbeiter vorgestellt oder irgendwelche Blogartikel verlinkt. Viele denken diese Sales-Page wäre der Funnel. Das stimmt nicht. Die Sales-Page ist viel mehr ein Bauteil des Funnels. Nach dem Kauf kommt der User direkt auf einer weitere Sales-Page, die sogenannte Upsell-Seite. Hier findet er ein besonderes Angebot, das es nur in Verbindung mit dem Erst Gekauften Produkt gibt. Anschließend gelangt er zur Danke-Seite.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist der E-Mail-Strang. Diesen Teil vom Funnel vernachlässigen die meisten Unternehmen total. Auch aufgrund der Angst vor der Datenschutzgrundverordnung, die seit Mai 2018 ja viele Unternehmen beschäftigt. Deshalb beschäftigen Sie sich oft nicht mit E-Mail-Marketing. Aber E-Mail-Marketing ist extrem wertvoll.
Was ist E-Mail-Marketing? Wir haben die Kontakte gesammelt. Diesen Kontakten schicken wir nicht nur einfach mal einen Newsletter alle paar Monate, sondern wir versuchen mit diesem E-Mail-Kontakt weiterzuarbeiten. Wir filtern die Kontakte heraus, die echtes Interesse an unserem Produkt/ Dienstleistung haben. Wenn ich jetzt zum Beispiel einen Campingwarenhandel bin, möchte ich wissen ob diese Personen eher ein Zwei-Mann-Zelt oder eher ein großes Wohnmobil will. Und dann möchte ich natürlich diesen beiden unterschiedliche Angebote machen. Das können wir sehr gut über E-Mail-Marketing machen. Wir haben diese Information und dann bekommt der Kontakt entsprechende Informationen angeheftet. Zum Beispiel: “interessiert sich für Wohnwagen” Darauf aufbauen können wir dann zielgerichtete Mailings versenden. Zum Beispiel schicken wir alle 14 Tage eine Wohnwagen-E-Mail Wohnwagen-Content heraus. Das ist eine E-Mail-Serie, in der wir nichts verkaufen, sondern nur Content liefern. Den Rhythmus kann man variieren. Es kann auch wöchentlich oder nur monatlich sein. Das Ziel dabei ist es, dem Kunden einen Mehrwert zu geben. Es kann auch eine lustige Geschichte sein oder empfohlene Videos sein.

Es ist wichtig, dass der Empfänger sich daran gewöhnt, dass diese E-Mails einen Wert haben. Dann öffnet und liest er auch die Verkaufsmails. Wir können unzählige Informationen sammeln und genauso viele Kampagnen bauen. Zusätzlich können wir nicht nur E-Mails heraus senden, sondern wir könnten auch Trigger (Auslöser) setzen, die automatisch eine bestimmte Kampagne auslösen. Zum Beispiel, wenn sich jemand auf Deiner Seite für einen Kredit einträgt, kann der Außendienstler vollautomatisch eine SMS mit den Daten bekommen. Der kann dann direkt anrufen und den Deal abschließen.

Parallel dazu, ganz egal was sie verkaufen, können wir einen Recruiting-Strang einbauen. Das ist alles etwas, was sich hinter dem Funnel verbirgt. Die Strategien, die damit in Verbindung stehen, sind von außen betrachtet komplex. Aber das ist unser täglich Brot. Für mich ist das wie ein Videospiel. Oder wie wenn man am Strand spielt: Man baut so eine Burg und gräbt ein paar Gräben drum herum. Dann öffnet man die Schleuse und die nächste Welle kommt und fließt durch die vorgesehenen Kanäle. Das ist Online-Marketing, so funktioniert das und deshalb finde ich das persönlich so charmant und habe da meine Passion gefunden. Deshalb liebe ich es, diese ganzen Modelle aufzubauen, die ganzen einzelnen Stellschrauben zu nutzen um dann für unsere Kunden ein Ziel zu erreichen.

Ich möchte Sie zu einem kostenlosen Strategie-Gespräch einladen. Klicken Sie auf den Button und suchen sich einen Termin aus. Jemand aus meinem Team oder ich persönlich werde mich bei Ihnen melden.

Wir werden über Ihr Projekt sprechen. Wir machen uns Gedanken wie der Funnel bei Ihnen aussehen muss, damit Sie erfolgreich werden. Dann können Sie entscheiden, ob sie das alleine umsetzen oder ob Sie mein Team dabei unterstützen soll. Wir bieten Ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket mit Schleifchen an. Sie bekommen den Content strukturiert und wir bauen die einzelnen Teile des Funnels für Sie auf und planen die Content-Formate. Wenn Sie ein Buch schreiben möchten können wir Sie auch dabei unterstützen. Das Buch ist ein super Start eines Funnels. Man erregt damit große Aufmerksamkeit und die Interessenten werden direkt zu Kunden.

Mein Team kümmert sich jeden Tag mit sehr viel Leidenschaft darum. Suchen Sie sich jetzt einfach ein Termin aus, dass ein Projektmanager aus meinem Team Sie zurückruft. Und dann schauen wir, dass wir einen Weg finden, dass Sie mehr Geld machen. Mehr Umsatz, bessere Mitarbeiter finden und generell Ihre Marke aufblühen lassen.
Das ist mein Angebot an Sie. Ich freue mich, wenn wir uns bald persönlich kennen lernen.

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Ciao, ihr Dave Brych.